Danke für den Taster-Tipp, Martin! Der ist sogar etwas billiger und etwas kleiner als
http://www.brightonion.co.uk/micro-mome ... ootswitch/
Dann habe ich meine Einkaufsliste komplett. Wenn die Teile angekommen sind, kann ich auch mal wieder ein Pedalbrett-Foto hochladen.
Der momentane Stand sieht so aus:
Effekte links (Amp Send->Looper In->T-Rex Replay Box->TC Flashback->Booster CAE MC 401->Looper Out->Strymon BlueSky->Amp Return) liegen in der FX-Loop meines Amps, der Modulationsspaß rechts und in der Mitte sowie natürlich der Lunastone Three Stage Rocket Overdrive vor dem Amp (Wah->Looper in->Fulltone MDV->RM VoodooVibe->EHX Small Stone->Lunastone Three Stage Rocket->Looper Out1->Amp In). Der Tuner hängt im Tuner Out des Loopers, ist also aus dem Signalweg genommen.
Geschaltet wird das Ganze mit dem OneControl Crocodile Tail Loop. Den benutze ich aber weder als reine Patch-Switch-Lösung, noch als Stompbox, weil beides Vor- und Nachteile hat. Je nach Song schalte ich die Effekte auch direkt, der zugehörige Patch hat dann alle (benötigten) Effekte "on". Diese Art damit zu arbeiten, macht es für mich ultraflexibel und erspart mir zugleich bei Bedarf den gefürchteten Tapdance.
Meinen Amp Friedman BE-100 schalte ich mit dem teilweise vom Kabel verdecktem VoodooLab Midi Switcher, der bekommt seinen Midi-PC-Befehl vom OneControl Crocodile Looper und funktioniert im Prinzip wie ein Nobels MS-4, den ich mal besaß. Somit kann ich Amp und Effekte beliebig konfigurieren.
Ich war eigentlich auch immer eher ein Freund von schaltbaren Komplett-Patches als von Stompbox-Denke, allein schon, weil ich jahrelang mit Axe FX und davor mit Multi-FX unterwegs war. Aber auch Stompbox hat logische Vorteile, nämlich Flexibilität wenn man sie live braucht, während Patches vorher fixiert wurden und eine Parametrisierung oft von hinten durch's Knie erfolgt. Im Axe FX z.B. hat man die Möglichkeit, Modifier auf Effekte wirken zu lassen, also z.B. Taster oder Expressionpedale einzuhängen und nahezu beliebig zu platzieren, sofern der Algorithmus Steuerbarkeit eines Parameters vorsieht. Das klingt erstmal toll, führt aber dazu, dass man sehr schnell die Übersicht verlieren kann oder sich irgendwie mit Zettelchen behelfen muss, um live noch zu wissen, was man da eigentlich gerade tut. Ganz davon abgesehen, dass die Soundnuancen, die man steuert, oft einfach den Praxistest nicht bestehen.
Das Boss DD-05 wird dann wohl das Flashback ersetzen (das wiederum ersetzte schon ein Strymon Brigadier).
Viele Grüße
Thomas