Les Paul trifft Heilige Helene
Ein Freund von mir hatte sich im Gitarrenstudio Neustadt in eine Les Paul von Schwarz, das Modell
"St. Helens" verguckt, fuhr in die Oberpfalz, suchte sich beim Gitarrenbauer die Hölzer aus,
besprach die Spezifikationen (er wollte Splitcoils) , und dann fing das Warten an.
Jetzt nach ca einem Jahr kam sie an, die Gute.
Und was macht er? Kommt vorbei, sagt : hab gerade meinem Amp verkauft, der Neue wird erst
in einer Woche geliefert, teste sie mal und spiel sie ein, ich lass sie dir da.
Überraschung: Sie klingt fast genau wie meine (im Bild links

) , spielt sich hervorragend,
der Hals ist etwas flacher, die Les Paul hat etwas mehr "Growl", ist aber auch 10 Jahre älter
und wird viel gespielt.
Mit 4,1 kg wiegt Helene exakt soviel wie meine Les Paul, der Body ist aber ca 5 mm dünner.
Die Lackierung ist sehr gelungen, die Pickups (von Amber) klingen authentisch, mit
den Splitcoils kann man astreine Tele-sounds zaubern,
Fazit: eine hervoragend gebaute Gitarre ohne Fehl und Tadel, der Preis ist natürlich recht hoch,
aber angemessen.
Ohne Schlagbrett wäre sie mir noch zu naggisch, das würde ich montieren, aber er hat's lieber ohne.
Grüße
roger