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Les Paul Liebhaber Thread
Re: Les Paul Liebhaber Thread
zum oberen Bild: Dein T-Shirt passt sehr gut zur Les Paul
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Gruß Peter
immer noch aktuell: >>> leben und leben lassen <<<
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Duke
Re: Les Paul Liebhaber Thread
Schöner Thread Thomas - schöne Paulas und Single Cuts hast du da.
Beruhigt mich immer, wenn ich sehe, das andere auch eine reihe hochwertiger Instrumente haben.
Mache mir immer Gedanken, ob ich wirklich zwei Paulas, die zu dem noch mehr oder weniger identisch sind brauche.
Brauche ich aber gar nicht weiter drüber nachdenken, kann mich eh von keiner der Beiden trennen...
Ich glaub bei Holger müssten wir übrigens mal zur Session auflaufen. Da müsste keiner was mitbringen, wäre schon alles da.
Glaube da wäre der ein oder andere kleine Musikladen neidisch...
Hier also mal meine Babies aus dem Hause Real Guitars, Leverkusen.
Hätte mir jemand vor einigen Jahren gesagt, dass ich mal Paula spielen werde, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt.
Von der Ästhetik her war die Paula immer mein Favorit. Finde nach wie vor, dass es keine schönere Gitarre gibt.
Habe für mich nie eine gefunden, mit der ich auch nur ansatzweise in der Band zurecht gekommen wäre.
Bei den Beiden ist das anders. Sie klingen sehr ähnlich, obwohl die linke mit ca. 3,9 kg doch ca. 600 Gramm schwerer ist als die Linke. Beide sind übrigens nicht gechambered.
Beide Lemmon Burst oder Lemmon Drop, der Unterschied hat sich mir nie wirklich erschlossen. Wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass die linke eine ausgeprägtere Maserung hat. Ansonsten ist bei den beiden wirklich alles genau so, wie es bei einer 59-ger Burst sein soll und IMO auch sein muss.
Als PUs, sind Amber verbaut, die wirklich sehr geil sind.
Finde es mittlerweile Wahnsinn, auf welchem Level die Paulas gebaut werden können. Vor einigen Jahren noch unvorstellbar. Aber, mittlerweile können auch auch Stradivaris annähernd identisch reproduziert werden, warum also nicht auch Paulas aus der goldenen Ära.
Übrigens klingen die Gitarren nicht fett, sondern eher schlank. Am ehesten mit einer richtig guten 52-ger Tele vergleichbar. Nur haben sie von allem eine gehörige Portion mehr. Kurz gesagt, mit den Beiden kann man ohne Einschränkungen eigentlich alles spielen (außer Metall).
Wie gesagt, für mich die perfekten Gitarren. Wenn man mich nach der Favoritin fragt, dann ist es die Hintere, weil sie vom Handling her einfach unfassbar ist (unter 3,3 kg) - wirklich Wahnsinn.
Interessant ist übrigens, dass sich beide Gitarren noch entwickeln. Bei der älteren tut sich nicht mehr so viel. Bei der jüngeren passiert aber gerade noch einiges. Z. B. ist sie gerade etwas zickiger beim Sliden. Keine große Sache, klingt auch tadellos. Man muss aber etwas mehr kämpfen. War bei der anderen genau so. Mittlerweile geht das aber wie Butter, sehr geschmeidig. Da braucht die Linke als noch etwas Zeit.
Ein Bekannter von mir hat sich mal vom Florian Jäger seine R9 total pimpen lassen. Zunächst fand ich das zum totlachen, da die Gitarre vollkommen identisch zu vorher klang. Nach ein paar Wochen hat sie aber einen Sprung getan und war nach ca. einem Jahr dann voll da.
Übrigens eine der wenigen Gitarren, die nach meinem Empfinden zu meinen (oder auch anderen Paulas vom Uli) aufschließen konnte. Allerdings hat mein Kumpel auch mehr als das Dreifache dafür hingeblättert.
Klar, die Gitarren waren teuer. Hab früher ca. zwei Schachteln Kippen pro Tag geraucht. Das war unterm Strich deutlich teurer und ungesünder...




Müsste die Bilder mal anders rendern, hab ich gerade aber keinen Nerv mehr dazu...
Beruhigt mich immer, wenn ich sehe, das andere auch eine reihe hochwertiger Instrumente haben.
Mache mir immer Gedanken, ob ich wirklich zwei Paulas, die zu dem noch mehr oder weniger identisch sind brauche.
Brauche ich aber gar nicht weiter drüber nachdenken, kann mich eh von keiner der Beiden trennen...
Ich glaub bei Holger müssten wir übrigens mal zur Session auflaufen. Da müsste keiner was mitbringen, wäre schon alles da.
Glaube da wäre der ein oder andere kleine Musikladen neidisch...
Hier also mal meine Babies aus dem Hause Real Guitars, Leverkusen.
Hätte mir jemand vor einigen Jahren gesagt, dass ich mal Paula spielen werde, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt.
Von der Ästhetik her war die Paula immer mein Favorit. Finde nach wie vor, dass es keine schönere Gitarre gibt.
Habe für mich nie eine gefunden, mit der ich auch nur ansatzweise in der Band zurecht gekommen wäre.
Bei den Beiden ist das anders. Sie klingen sehr ähnlich, obwohl die linke mit ca. 3,9 kg doch ca. 600 Gramm schwerer ist als die Linke. Beide sind übrigens nicht gechambered.
Beide Lemmon Burst oder Lemmon Drop, der Unterschied hat sich mir nie wirklich erschlossen. Wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass die linke eine ausgeprägtere Maserung hat. Ansonsten ist bei den beiden wirklich alles genau so, wie es bei einer 59-ger Burst sein soll und IMO auch sein muss.
Als PUs, sind Amber verbaut, die wirklich sehr geil sind.
Finde es mittlerweile Wahnsinn, auf welchem Level die Paulas gebaut werden können. Vor einigen Jahren noch unvorstellbar. Aber, mittlerweile können auch auch Stradivaris annähernd identisch reproduziert werden, warum also nicht auch Paulas aus der goldenen Ära.
Übrigens klingen die Gitarren nicht fett, sondern eher schlank. Am ehesten mit einer richtig guten 52-ger Tele vergleichbar. Nur haben sie von allem eine gehörige Portion mehr. Kurz gesagt, mit den Beiden kann man ohne Einschränkungen eigentlich alles spielen (außer Metall).
Wie gesagt, für mich die perfekten Gitarren. Wenn man mich nach der Favoritin fragt, dann ist es die Hintere, weil sie vom Handling her einfach unfassbar ist (unter 3,3 kg) - wirklich Wahnsinn.
Interessant ist übrigens, dass sich beide Gitarren noch entwickeln. Bei der älteren tut sich nicht mehr so viel. Bei der jüngeren passiert aber gerade noch einiges. Z. B. ist sie gerade etwas zickiger beim Sliden. Keine große Sache, klingt auch tadellos. Man muss aber etwas mehr kämpfen. War bei der anderen genau so. Mittlerweile geht das aber wie Butter, sehr geschmeidig. Da braucht die Linke als noch etwas Zeit.
Ein Bekannter von mir hat sich mal vom Florian Jäger seine R9 total pimpen lassen. Zunächst fand ich das zum totlachen, da die Gitarre vollkommen identisch zu vorher klang. Nach ein paar Wochen hat sie aber einen Sprung getan und war nach ca. einem Jahr dann voll da.
Übrigens eine der wenigen Gitarren, die nach meinem Empfinden zu meinen (oder auch anderen Paulas vom Uli) aufschließen konnte. Allerdings hat mein Kumpel auch mehr als das Dreifache dafür hingeblättert.
Klar, die Gitarren waren teuer. Hab früher ca. zwei Schachteln Kippen pro Tag geraucht. Das war unterm Strich deutlich teurer und ungesünder...
Müsste die Bilder mal anders rendern, hab ich gerade aber keinen Nerv mehr dazu...
Re: Les Paul Liebhaber Thread
Tach,
ich bin ja seit Jahren bekennender Paulaner die meisten Gigs habe ich mit Les Pauls gespielt.
1992 in New York hatte ich das 1. Mal eine Burst in der Hand und war begeistert vom Klang und der Ansprache. Ich Depp habe dann ein der West48 eine Conversion mit PAF für $4000 stehen lassen und auch eine 54 Custom für $ 3500 bei Mandolin nicht mitgenommen, dafür aber eine RI und einen SLO gekauft.
Ein Kumpel hat sich dann imJahr drauf auf mein Anraten hin eine 59 Burst für $14000 gekauft, die Gitarre hatte ein leichtes Overspray am Hals ( für die Sammler damals ein Logo). Die Gitarre war der absolute TRaum, vom Referend bis Free bis in Rheinkultur.
Ich mußte so ein Ding haben. Leider sind die Preise kurz daraufhin so angestiegen dass selbst Player Gitarren nicht mehr "Preiswert" zu bekommen waren. Mein Kumpel wollte 2 Jahre später mit dem Spielen aufhören und hatte den Hörer schon in der Hand um mir die Burst zu verkaufen( Ich hätte das Geld irgendwie besorgt), er hat aufgelegt und es sich nochmals überlegt!!!
Mittlerweile sind schon ein paar Paulas durch mein Haus gegangen.
Geblieben sind. Eine Morgaine Beauty, eine Tandler Custom, eine Schwartz Summnit, eine Hartung Embrace, eine Les Paul Junior, eine Knaggs Kenai.
Die Klangqualität der Gitarren ist in den letzten 20 Jahren so gestiegen dass ich keine Interesse mehr an alten Gitarren hab. Macht zwar Spaß mal so einen Hobel zu spielen, aber 200 K für ne alte abgeschrammelte und versiffte Paula auszugeben, wäre mir selbst wenn ich es hätte, viel zu viel Geld.
ich bin ja seit Jahren bekennender Paulaner die meisten Gigs habe ich mit Les Pauls gespielt.
1992 in New York hatte ich das 1. Mal eine Burst in der Hand und war begeistert vom Klang und der Ansprache. Ich Depp habe dann ein der West48 eine Conversion mit PAF für $4000 stehen lassen und auch eine 54 Custom für $ 3500 bei Mandolin nicht mitgenommen, dafür aber eine RI und einen SLO gekauft.
Ein Kumpel hat sich dann imJahr drauf auf mein Anraten hin eine 59 Burst für $14000 gekauft, die Gitarre hatte ein leichtes Overspray am Hals ( für die Sammler damals ein Logo). Die Gitarre war der absolute TRaum, vom Referend bis Free bis in Rheinkultur.
Ich mußte so ein Ding haben. Leider sind die Preise kurz daraufhin so angestiegen dass selbst Player Gitarren nicht mehr "Preiswert" zu bekommen waren. Mein Kumpel wollte 2 Jahre später mit dem Spielen aufhören und hatte den Hörer schon in der Hand um mir die Burst zu verkaufen( Ich hätte das Geld irgendwie besorgt), er hat aufgelegt und es sich nochmals überlegt!!!
Mittlerweile sind schon ein paar Paulas durch mein Haus gegangen.
Geblieben sind. Eine Morgaine Beauty, eine Tandler Custom, eine Schwartz Summnit, eine Hartung Embrace, eine Les Paul Junior, eine Knaggs Kenai.
Die Klangqualität der Gitarren ist in den letzten 20 Jahren so gestiegen dass ich keine Interesse mehr an alten Gitarren hab. Macht zwar Spaß mal so einen Hobel zu spielen, aber 200 K für ne alte abgeschrammelte und versiffte Paula auszugeben, wäre mir selbst wenn ich es hätte, viel zu viel Geld.
Re: Les Paul Aficionado
Das war er, in der Tat!Manuel hat geschrieben:Wir haben aber schon nen Les Paul Thread, ist wohl etwas in Vergessenheit geraten:
http://gitarrenbu.de/viewtopic.php?f=8&t=733
Schöne Jrööss,
Thomas
Thomas
- oldie but goldie
- Beiträge: 112
- Registriert: Donnerstag 23. Oktober 2014, 21:08
Re: Les Paul Aficionado
setneck hat geschrieben:Das ist aber ein 12-bündiges Doublecut Modell, und damit für mich ein wenig zu weit weg von Les Pauls. Obwohl das die Gitarre ist, mit der PRS Mitte/Ende der 80er weltweit Anerkennung fand und er auch ich spontan nachgesabbert habe, als das Fachblatt ca. 1987/88 den Test vom Mack veröffentlichte. Damals hatte Prosound in Koblenz den Vertrieb. Bin mit o.g. Gitarrenschüler (ja, der mit der Kaufhaus-Les Paul) dahin, weil der sich inzwischen eine zusammensparen konnte...Batz Benzer hat geschrieben:...PS: Gestern durfte ich eine PRS 30th Anniversary spielen...
Es hat dann noch gu 15 Jahre gedauert, bis ich dann auch eine hatte (Sondermodell mit Brazilian Griffbrett, das war da ja nicht mehr Standard bei den Customs). Nachdem ich dann eine 22er mit Palisanderhals importiert hatte, war für mich die Richtung klar.
Die PRS Singlecut war damals gerade auf dem Markt, und Gibson prozessierte (mit albernen Argumenten, aber wenn's um Marktanteile in dem Sektor geht...), bewirkte einen Produktionsstop, verlor aber dann in zweiter Instanz. Bis dahin hatte ich aber bereits eine SC mit Riopalisanderhals gefunden (die rechte, die Batz so gefällt), die ist für mich vom Spielerischen und vom Obertonspektrum schon die Königsklasse!
Ich hab das Foto oben auch mal mit Blitz gemacht, das sieht (in der Verkleinerung erst recht) etwas übertrieben aus, aber die Farbtöne kommen besser zur Geltung:
Das ist pure Pornografie, bitte dieses Bild unbedingt löschen
Ich bin ja auch mit netten Äxten ausgestattet, aber das ....................
Re: Les Paul Liebhaber Thread
Vielen Dank für die BlumenDuke hat geschrieben:Schöner Thread Thomas - schöne Paulas und Single Cuts hast du da.![]()
Beruhigt mich immer, wenn ich sehe, das andere auch eine reihe hochwertiger Instrumente haben.
...
Hier also mal meine Babies aus dem Hause Real Guitars, Leverkusen...
Irgendwer muss ja die ganzen teuren Dinger kaufen, sonst könnt ja keiner drüber herziehen
Weiß auch nicht, ich hab einfach einen teuren Geschmack, ich fühl mich wohl auf den Teilen. Ist vielleicht so ähnlich wie mit komfortablen Autos (da war er wieder, der Vergleich), man fährt damit nicht zwingend besser, aber es fühlt sich besser an.
Vor ein paar Jahren habe ich mal auf der Messe gegenüber jemandem erwähnt, dass ich eine PRS xyz besitze. Spontan kam die Frage "Wow, spielst Du so gut?"
Dass ich Wert auf ein spektakuläres Äußeres lege, dürfte langsam klar sein (sonst hätte ich ja nur eine, max. zwei)
Mit einer Burst von Realguitars liebäugel ich auch schon länger. Natürlich in der "richtigen" Farbe (washed cherry).
Deine Bilder kann ich hier nicht sehen, muss ich zuhause machen
Die Farbbezeichnungen sind in der Tat ein Thema für sich. In "The Beauty of the Burst" werden da einige genannt (da geht es um die Farben der existierenden '58-60er Bursts), die auch einigermaßen einleuchtend, aber nicht wirklich definierend sind (faded cherry sunburst, teaburst, honeyburst, lemonburst...), und quasi die Basis für die vieln farbbeschreibenden Attribute darstellen. Dazu kommen von anderer Seite washed cherry sunburst, unburst, iced tea usw. Ist halt alles recht willkürlich. Naja, solange die Bezeichnung es halbwegs trifft...
Schöne Jrööss,
Thomas
Thomas
Re: Les Paul Liebhaber Thread
:sabber:Jo, die stehen auch noch auf meiner Wunschliste!schobbe hat geschrieben:...
Geblieben sind... eine Hartung Embrace...eine Knaggs Kenai...
Die "Embrace" schon seit sie noch Marke "Forge" war. Tolle Interpretation des Les Paul Designs!
Die Knaggs finde ich von der Optik schon Hart an der Grenze (ein Schuß Telecaster und die Kopfplatte könnte bescheidener sein). Aber immer noch sehr schöne und vor allem toll zu spielende und klingende Instrumente!
Schöne Jrööss,
Thomas
Thomas
Re: Les Paul Aficionado
Auch ich plädiere für eine Löschung des Bildesoldie but goldie hat geschrieben:
Das ist pure Pornografie, bitte dieses Bild unbedingt löschen![]()
Ich bin ja auch mit netten Äxten ausgestattet, aber das ....................
Gruß Peter
immer noch aktuell: >>> leben und leben lassen <<<
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Re: Les Paul Liebhaber Thread
Die Knaggs ist in Clownburst, ich finde die Gitarre eigentlich nicht schön, ich habe sie nur getauscht um sie zu verkaufen. Nachdem ich die Bilder gemacht und sie in die Kleinanzeigen gestellt hatte, spielte ich die Gitarre für eine Stunde und war begeistert vom Klang und der Bespielbarkeit. Vor allem habe ich selten so eine bequeme Paula gespielt. Ursprünglich dachte ich dass die Gitarre eher wie ne PRS klingt. Nein, sie hat absolut Les Paul Gene, und klingt mit mit SD 59 Pickups! Am Hals schön schlank und knackig, am Heck sehr rockig. Saugeile Gitarre mit dazu SN 7, was will man mehr.setneck hat geschrieben:
Die "Embrace" schon seit sie noch Marke "Forge" war. Tolle Interpretation des Les Paul Designs!
Die Knaggs finde ich von der Optik schon Hart an der Grenze (ein Schuß Telecaster und die Kopfplatte könnte bescheidener sein). Aber immer noch sehr schöne und vor allem toll zu spielende und klingende Instrumente!
Die Hartung ist eine ganz seltene Worn Embrace. Normalerweise sind mir die Hartungs zu sehr DODELA Gitarren, aber die hat eine schönes Top mit vielen Flecks drin.

