wir geht's da eher wie Bensen: Ich möchte ja die Sounds in meinem Kopf umsetzen, die durch Hörgewohnheiten entstanden und idealisiert worden sind.
Natürlich könnte ich Brian Setzer auch auf der Strat, Stevie Ray auf der Paula und Motörhead auf der Gretsch dengeln. Aber es entspricht nicht meiner Vorstellung dessen, was ich da machen möchte.
Für mich sind die Klangfarben, die mir zu Verfügung stehen, wie Farben auf der Palette eines Malers: Es braucht, was es braucht, um das Bild so wie vorm inneren Auge zu malen. Der eine malt eben eher in bestimmten Farben, die ihn immer wieder zu Neuem inspirieren, der andere ist da breiter und vielleicht nicht ganz in die Tiefe aufgestellt und braucht die Vielfalt.
Ich brauche da auch keine Beweisführung: Nur dass es jemand macht, heisst ja nicht, dass es mir gefällt oder ich es ebenso machen mag.
Unterm Strich scheinen mir beide Wege nach Rom zu führen; keiner mutet mir besser als der andere an, jeder muss für sich wählen. UNd: Beide Wege funktionieren! Ja, man kann jeden Stil der Welt auf jeder Gitarre spielen. Ist eben nur die Frage, ob man das auch möchte.
Lieben Gruß,
Batz.
