Das ist sehr wahrscheinlich NICHT der QC bei Fender negativ anzulasten.wild turkey 101 hat geschrieben: ↑Mittwoch 8. Februar 2023, 19:01… dass man sich beim Spielen nicht verletzt, weil die Bundenden BRUTAL überstanden und nicht ordentlich abgefeilt waren. Für diesen handwerklichen Mist mit Note 6 Minus haben in Mexico bei Fender 4 (in Worten: VIER) Mitarbeiter abgezeichnet bei der Quality Control. Und das bei einem Preis von 1.150 Euro! Hervorragend Fender, das war´s für mich!!
Manche Holz-Chargen (durchaus bis in die mittleren Preisklassen reichend) arbeiten in den ersten Wintermonaten noch zu stark (im Sinne von Schrumpfungsprozessen durch noch zu hohen Feuchtigkeitsgehalt des Holzes bei der Produktion).
Ist mir unlängst auch bei einer Burns-Gitarre passiert, die ich im letzten Frühling gekauft hatte.
Bespielbarkeit war 1a inkl. Frets, und jetzt nach Weihnachten standen die Bünde über.
Ich dachte zunächst, die Luftfeuchtigkeit in meinem Musikzimmer wäre zu niedrig, aber nein, keine meiner anderen Gitarren hatte dieses Phänomen.
Also war es Zeit für einen Fretjob beim Gitarrenbauer.
Natürlich sollte so etwas nicht passieren, da wir alle ja ausreichend abgelagertes Holz erwarten, aber es passiert eben doch.
Ich sehe natürlich den Laden in der Pflicht, die Bundenden wieder ordentlich zu verrunden, denn eine Gitarre mit scharfen Bundenden kauft am Ende niemand. Ich hätte aber auf den Mangel einfach aufmerksam gemacht, denn es kann durchaus sein, dass beim Auspacken der Gitarre (vor ein paar Monaten) dieser noch gar nicht vorlag.
Im Übrigen sind meine Erfahrungen mit dem Zoundhouse in Dresden prima, und von daher sehe ich keinen Grund, den Laden derart zu dissen, so wie du es getan hast.


