Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Gurte, Plektren, Sensationen - alles rund um die Gitarre, was nicht Gitarre, Amp oder FX ist
Benutzeravatar
Batz Benzer
Beiträge: 17728
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 17:18
Wohnort: Sonic Marshall City

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Batz Benzer » Samstag 23. April 2022, 20:51

:D :thumbsup03:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin

Benutzeravatar
Magman
Beiträge: 16944
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 17:17
Kontaktdaten:

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Magman » Sonntag 24. April 2022, 11:27

Magman hat geschrieben:
Freitag 8. April 2022, 06:05

Bild
Nur nochmal ne Rückmeldung zu den Boomers da oben. Sie klingen nach etwas über 25 Stunden Spielzeit immer noch gut und wichtig: sie haben gehalten, selbst nach wildesten Bendings! Von daher kann ich Ihnen ein gutes PLV bescheinigen :thumbs:

Trotzdem werde ich bald mal meinen Lieblings-Saiten-Satz, die Elixir 9-46 Optiweb etwas forcieren, indem ich einfach mal die Diskantsaiten austausche von 09, 11 und 16 gegen 08, 10 und 14.
Bild

STOMPIN' HEAT …we are ready to rock :mosh:

Benutzeravatar
kunstetter
Beiträge: 339
Registriert: Dienstag 8. Februar 2022, 10:34

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von kunstetter » Mittwoch 26. Oktober 2022, 12:34

Ich traue mich fast gar nicht:

Vor 2,5 Jahren habe ich mir eine Knaggs ChopTank gegönnt und war sofort sehr angetan vom Instrument. Leider haben die Umstände es nicht gebracht, dass ich viel in Bands /live spielen konnte, also musste dieses Monster fürs Homedaddeling herhalten. Die Bespielbarkeit war immer erstklassig, superflach mit vollem Ton und einem Tremolo, welches das Wort "Verstimmung" nicht im Vokabular hatte. Richtig Bombe also.

Nun die neue Band, Alte-Herren-Combo, und die ChopTank ging eine passende Symbiose mit dem Amp1-ME ein. Zeit für einen Saitenwechsel. Also die schönen 10-46er Elixir druff und gut wars. 2 Tage später war das Trem deutlich angehoben, ebenso wie die Saitenlage. Die Gitarre war ab Werk mit den "lila"- D'Addario-NYXLs bespannt und auf dem Kärtchen sind die Saitenstärken nicht angegeben.

Ich habe wirklich 2,5 Jahre 0942er gespielt und es nicht wirklich gemerkt, Schande über mich, den 1046er vorm Herrn.

Nee nee nee

TyKai, der inzwischen alles nachgerichtet hat und wieder zufrieden ist.

Benutzeravatar
Magman
Beiträge: 16944
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 17:17
Kontaktdaten:

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Magman » Mittwoch 26. Oktober 2022, 13:24

Hast du echt 2,5 Jahre lang den gleichen Saitensatz gespielt? Jaja, ich weiß, es sind beschichtete Saiten, aber trotzdem…hmmm :o

Was die Saitenstärke betrifft ist mM immer noch gleich. Spielt man Clean bis maximal ganz leicht angecruncht klingen etwas kräftigere Saiten - 10-46 auf einer 335, oder LP einfach etwas voller und runder. Aber bei HiGain Sounds spielt das keine Rolle mehr. Mittlerweile finde ich sogar, das dünnere Saiten genau da viel besser klingen, mal ganz davon abgesehen, dass man damit auch spieltechnisch ganz andere Möglichkeiten hat. Ich selbst konnte damit jedenfalls meine Technik erweitern und forcieren und bin noch lange nicht am Ziel. Falls ich das jemals noch erreichen werde. Die Fingerchen laufen nicht mehr so wie früher :?

Aaaaber, jedem so wie er es will :prost:
Bild

STOMPIN' HEAT …we are ready to rock :mosh:

Benutzeravatar
Batz Benzer
Beiträge: 17728
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 17:18
Wohnort: Sonic Marshall City

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Batz Benzer » Mittwoch 26. Oktober 2022, 13:38

Alte Saiten haben auch klangliche Vorteile; je nachdem, welches Klangbild Ottilie Normalgitarristin erzeugen mag.

Beim Bass hatte ich vor ein, zwei Jahren nach 15 Lenzen mal gewechselt (und weg war der Windädsch-Saund); die Saiten auf der Gibson Paula sind bestimmt vier, fünf Jahre alt.

Ich denke dann immer, ich muss die wechseln, schnappe mir das Gehölz und stelle dann fest: Nöö, musste nicht. :mrgreen:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin

Benutzeravatar
kunstetter
Beiträge: 339
Registriert: Dienstag 8. Februar 2022, 10:34

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von kunstetter » Mittwoch 26. Oktober 2022, 15:11

Also, es waren ja die NYXL's. Die waren tatsächlich noch frisch im Klang. Und wäre ich kein Nachkriegskind, dass vorm Neukauf erstmal alle Vorräte verbrauchen muss und isst, was auf den Tisch kommt :oops:, würde ich sofort komplett umrüsten. So sehr haben mich die Dinger überzeugt. Aber leider sind erstmal rund 12 Sätze durchzunudeln.

Und - wirklich ohne Prahlerei: Die ChopTank war bisweilen Eine von Zwölf und ich halte die Saiten nach dem Spiel meistens sauber. Und oft dachte ich so wie Batz. Und die geschätzten alten Herrschaften kamen mit dem frischen Sound der neuen Elixiers erstmal gar nicht klar, hehee.

TyKai

Benutzeravatar
Batz Benzer
Beiträge: 17728
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 17:18
Wohnort: Sonic Marshall City

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Batz Benzer » Mittwoch 1. März 2023, 10:53

Spannend:



Komisches Ergebnis: Ich mochte die 10er und die 12er klanglich lieber als die 11er und 13er... :kopf_kratz01:

Ob da nicht doch der Aufnahmewinkel einen größeren Einfluss hatte?

Was meint Ihr, wie hört Ihr es?

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin

Benutzeravatar
Troubadixe
Beiträge: 167
Registriert: Dienstag 18. Oktober 2022, 22:39
Wohnort: Ruhrpott

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Troubadixe » Mittwoch 1. März 2023, 11:15

Ja, die 10er und 12er klingen für mich auch besser.

Ergo: Gerade Saitenzahl und ungerade Saitenstärke passt nicht :lol:
Geld allein macht nicht glücklich. Du musst dir schon Gitarren davon kaufen!

Benutzeravatar
Batz Benzer
Beiträge: 17728
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 17:18
Wohnort: Sonic Marshall City

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Batz Benzer » Mittwoch 1. März 2023, 11:46

:D :thumbsup03:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin

Benutzeravatar
Vintage Deluxe
Beiträge: 838
Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2014, 16:08

Re: Der Mythos dicker Gitarrensaiten

Beitrag von Vintage Deluxe » Mittwoch 1. März 2023, 14:26

Troubadixe hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2023, 11:15
Ergo: Gerade Saitenzahl und ungerade Saitenstärke passt nicht :lol:
Ja, das hat Keith schon lange erkannt und deswegen eine Saite entfernt.
Bild
Viele Grüße,
Thomas

Hauptsache das Feeling stimmt und alles ist groovy!

Antworten