Die Sache mit dem Minischalter gefällt mir.
Ich hatte heute großen Löttag: Ich habe vor ein paar Wochen des Kershaw Jörgs Japan Strat, ein 1954-Modell von 93, erworben und seitdem das Gefühl, dass da noch was gehen müsste in Sachen Pickups: Der Trockensound ist amtlichst, elektrisch fehlte es mir an Transparenz, Dynamik und feiner Auflösung.
Also habe ich laaaaange gewartet. Und gewartet. Und gewartet, bis ääändlich mal ein bezahlbares Set Fender Fat 50s angeboten wurde, was letzte Woche der Fall war.
Diese kamen also heute, rein; bei der Gelegenheit habe ich dann auch den Hals begradigt und das Pickgaurd, gewechselt, weil ich 2-Tone-Sunburst so gerne mit schwarzem Schlagbrett und cremeweißer Plastikware kombiniert sehe.
Und jetzt zum Punkt: Das Volumen-Poti habe ich auch gleich gewechselt. Doof, dass da die ganze Masse und der Ausgang anliegt, aber so isses nun mal.
Nach erfolgreichem Klopftest dann zusammen geschraubt, und siehe da: Eine andere Gitarre!
Plötzlich ist die transparent und hat immense Tiefe; die Dynamik lädt zum Ausloten ein, das Klangbild hat Körperspannung!
Ans neue EQing muss ich mich erst noch gewöhnen; ich höre noch "in die falsche, gewohnte Richtung" und "bediene noch falsch, weil wie bisher", was sich langsam gibt, so dass ich die Qualitäten nach erstem Fremdeln mittlerweile schätzen kann.
Nicht gewöhnen musste ich mich ans neue Poti: Das regelt ganz genau wie das alte!
Könnte mehr Höhen als vorher beim Runterregeln haben, was aber wohl eher an den Pickups liegt.
Was kann ich denn jetzt noch machen, damit das langsamer runter regelt? Helft dem alten Mann bitte mal über die Straße.
Lieben Gruß,
Batz.