Les Paul Liebhaber Thread

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setneck
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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von setneck » Sonntag 1. Mai 2016, 18:47

Deluxeplayer hat geschrieben:...Ansonsten habe ich auch schwarze Les Pauls gern - und natürlich GOLDTOPS!...
Mit Goldtops kann ich überhaupt nix anfangen. Diese Deckenfarbe ist nie wirklich golden und sieht m.E. immer irgendwie albern aus, mal wie oxidiertes Messing, mal wie aus dem Pelikan-Malkasten oder wie...
Schwarz habe ich früher gemocht. Seitdem ich die Schönheit von Holzmaserung, -riegelung und ähnlichen Phänomenen zu schätzen weiß, ist das kein Thomas mehr. Obwohl mattschwarz (hatte mal ein Auge -aber eben nur eins ;-) - auf eine Gibson Gothic Explorer geworfen, entpuppte sich aber als Gurke) hat was.
Bei meinem aktuellen Harem hätte es aber auch eine richtig gute Goldtop oder Custom recht schwer.
Schöne Jrööss,
Thomas

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setneck
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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von setneck » Sonntag 1. Mai 2016, 19:13

Batz Benzer hat geschrieben:...PS: Gestern durfte ich eine PRS 30th Anniversary spielen...
Das ist aber ein 12-bündiges Doublecut Modell, und damit für mich ein wenig zu weit weg von Les Pauls. Obwohl das die Gitarre ist, mit der PRS Mitte/Ende der 80er weltweit Anerkennung fand und er auch ich spontan nachgesabbert habe, als das Fachblatt ca. 1987/88 den Test vom Mack veröffentlichte. Damals hatte Prosound in Koblenz den Vertrieb. Bin mit o.g. Gitarrenschüler (ja, der mit der Kaufhaus-Les Paul) dahin, weil der sich inzwischen eine zusammensparen konnte...
Es hat dann noch gu 15 Jahre gedauert, bis ich dann auch eine hatte (Sondermodell mit Brazilian Griffbrett, das war da ja nicht mehr Standard bei den Customs). Nachdem ich dann eine 22er mit Palisanderhals importiert hatte, war für mich die Richtung klar.
Die PRS Singlecut war damals gerade auf dem Markt, und Gibson prozessierte (mit albernen Argumenten, aber wenn's um Marktanteile in dem Sektor geht...), bewirkte einen Produktionsstop, verlor aber dann in zweiter Instanz. Bis dahin hatte ich aber bereits eine SC mit Riopalisanderhals gefunden (die rechte, die Batz so gefällt), die ist für mich vom Spielerischen und vom Obertonspektrum schon die Königsklasse!
Ich hab das Foto oben auch mal mit Blitz gemacht, das sieht (in der Verkleinerung erst recht) etwas übertrieben aus, aber die Farbtöne kommen besser zur Geltung:

Bild
Schöne Jrööss,
Thomas

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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von telly45 » Sonntag 1. Mai 2016, 19:24

Tja, Paulas - mehrfach probiert, aber das ist nix für mich. Am ehesten noch eine Goldtop mit P90. Ich habe dennoch eine Setneck mit kurzer Mensur, nämlich die PRS Zach Myers, ebenfalls auf P90 umgerüstet. Die hat dieses wunderbare Widefat Halsprofil, ist aber ansonsten durch ihre Semi-Hollow Konstruktion doch klanglich weit entfernt vom klassischen LP-Territorium. Also ich mag auch eher Schräng und Twäng, auch wenn es mal deftiger rocken soll.
Gruß Rainer

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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von 75Deluxe » Sonntag 1. Mai 2016, 21:04

Ja, ich stehe auch auf Les Pauls, und mein Nickname verrät auch schon, welches Modell ich spiele!
Meine Ur-Sozialisation verlief ähnlich wie bei setneck-Thomas und die erste Les Paul, die ich bewusst wahr nahm (und bis heute extrem geil finde), war die von Marc Bolan (T-Rex).
Meine erste Gitarre war dann ebenfalls eine Hertiecaster, allerdings bin ich dann gleich zu einer Hoyer SG aufgestiegen.
Im ersten Live Konzert,das ich je erlebte, wurde dann eine Les Paul Deluxe (Goldtop) gespielt.
Vermutlich spiele ich deswegen auch eine Deluxe, wenn auch eine in weinrot (was mittlerweile immer mehr in ein holziges braun übergeht), gefällt mir super.
Ansonsten liebäugle ich immer wieder mal mit einer (schwarzen !!!) Custom. Auf sunburst stehe ich gar nicht, und bei Customs finde ich das sogar ganz schlimm.
Der Clean-Sound einer Custom gefällt mir übrigens auch ganz besonders. Man höre nur John Fogerty oder Cha Burns (Silencers) u.a. Warum eine Custom clean besser klingtvals die anderen, selbst als eine Deluxe kann ich mir allerdings selbst nicht erklären... Finde das noch jemand, oder spnne ich da?
Eigenbau-Strat, Gibson Les Paul DeLuxe, Rickenbacker 660/12, Egnater Rebel 30 Combo, Sigma Hummingbird Custom, Rickenbacker 4003 S Bass, Maruszczyk Jake 4+Bass, Fender Deluxe-8 Lapsteel, Duesenberg Pomona Lapsteel, ...

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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von paruwi » Sonntag 1. Mai 2016, 22:06

75Deluxe hat geschrieben: ..........
Warum eine Custom clean besser klingtvals die anderen, selbst als eine Deluxe kann ich mir allerdings selbst nicht erklären... Finde das noch jemand, oder spnne ich da?
Vielleicht liegt's an der fehlenden Ahorndecke Bild
LG PeteR

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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von Manuel » Montag 2. Mai 2016, 11:32

Wir haben aber schon nen Les Paul Thread, ist wohl etwas in Vergessenheit geraten:

http://gitarrenbu.de/viewtopic.php?f=8&t=733
Grusz,

Manuel

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Ich mag E-Gitarren, Röhrenverstärker und Effektgeräte, Hauptsache nicht zu teuer ... ;)

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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von Batz Benzer » Montag 2. Mai 2016, 11:39

Ich hatte das auch im Hinterkopf, aber die Suchmaschine springt nicht darauf an. ;)

Wollen wir mal zusmamenführen, die Fäden. :smoke01:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin

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Re: Les Paul Liebhaber Thread

Beitrag von tommy » Montag 2. Mai 2016, 12:16

Moin,

@ Les Paul Custom:

Der angesprochene bessere Cleansound gegenüber einer "Nicht-Custom" kommt m.E. nur bei bestimmten Specs zum Tragen:

1. Voll Mahagoni Body ohne Decke
2. Ebenholz Griffbrett
3. Ungechambert
4. Leistungsstarke PUs
5. Nicht zu leicht

Man könnte auch sagen, man braucht eine 57er oder deren Nachbau.
Bei diesen Gitarren klingt für mich übrigens auch der verzerrte Sound fetter.

In diesem Video wird das Fette der LPC sehr schön deutlich. Für mich einer der geilsten Les Paul / Marshall Sounds, der mir je zu Ohren gekommen ist (unfassbarer Bottom!) :mosh: :


[youtube]http://youtu.be/EbKqiH72KpE[/youtube]
LG, Tommy


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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von FretNoize » Montag 2. Mai 2016, 12:38

Batz Benzer hat geschrieben:Wollen wir mal zusmamenführen, die Fäden. :smoke01:
Schick ;)

Bei mir ist das Verhältnis zu Les Pauls ein wenig merkwürdig. Ich würde mich eigentlich nicht als LP-Spieler klassifizieren, aber seit einem halben Jahr spiele ich kaum etwas anderes mehr. Ursprünglich empfand ich LPs als zu wenig drahtig und war mehr mit Tele's und Strats unterwegs. Mittlerweile fehlt mir aber das Fundament im Ton, wenn ich eine Strat oder Tele spiele. Aber wenn ich aufnehme, nutze ich genau diese Unterschiede. Die LP für das Fundament, und eine Tele für den Jingle-Jangle obendrüber.

Ich hab seit 7 Jahren eine Gibson LP, die aber nach erster kurzer Begeisterung nur noch an der Wand hing, wie ich schon im "Vergessene Schätze"-Thread (http://gitarrenbu.de/viewtopic.php?f=8&t=1616) geschrieben hab. Ganz merkwürdige Gitarre, an einem Tag ist alles absolut klasse, am nächsten Tag wundert man sich über das scheinbar tote Holz. Das passiert mir in dieser Form mit keiner anderen Gitarre. Ich glaube nicht, daß es an der Gitarre selber liegt, daß sie auf die Mondphasen (esoterisch) oder Luftfeuchtigkeit (physikalisch) reagiert, ich schätze, es hängt einfach mit meiner Tagesform zusammen. Vielleicht muß man bei dieser Gitarre mehr am Ton arbeiten, und das gelingt mir nicht immer. Grad vor zwei Tagen habe ich versuchsweise 11er Saiten draufgezogen, aber das scheint dem Ton nicht gut zu tun.

Das ist sie:

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In den letzten Tagen meiner Liveband hab ich zwei Edwards Les Pauls gespielt, zwei tolle Gitarren, die mich aller Vorraussicht nach nicht mehr verlassen werden. Unser Bassist meinte, daß im Bandsound das Fundament fehlen würde, und so habe ich mir eine Edwards E-LP140 geleistet. Da mir bei einem Gig grundsätzlich mindestens eine Saite reißt (10er), brauchte ich eine Backupgitarre mit ähnlichem Soundbild. Die hat mir dann Uwe alias Duke angeboten. Die beiden sind in Gewicht (eher schwer), sowie in Sound und Spielgefühl recht nah beieinander, wobei eine durch die Duncan Antiquities etwas zurückhaltender, die andere mit den SH1/SH4 lauter und etwas undynamischer ist. Beide haben aber einen starken Anteil von Höhen im Sound, und das ist, was ich brauche. Dumpfe oder zu basslastige Gitarren lassen mich kalt.

Weil die Edwards so konsistent in ihrer Qualität schienen (aus 2 Gitarren sollte man zwar normalerweise aber keine Statistiken erstellen) hab ich mir noch eine 335 geleistet. Die gefällt mir auch sehr gut - aber das ist ein Thema für einen anderen Thread.

Hier unten links, das ist die Edwards von Uwe.
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Die andere Edwards, da hab ich nur ein Detailbild:
Bild
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Magman
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Re: Les Paul Aficionado

Beitrag von Magman » Montag 2. Mai 2016, 18:13

FretNoize hat geschrieben: Bei mir ist das Verhältnis zu Les Pauls ein wenig merkwürdig...
Bei mir ist das sehr merkwürdig. Eigentlich war ja eine weinrote Gibson LP Deluxe meine erste "beste" Gitarre. Ich hatte bis vor kurzem immer wieder Lust auf eine LP, denn immer wenn ich eine sehe in amber burst oder gold bekomme ich so ein Kribbeln. Es hat sehr lange gedauert bei mir bis ich eingesehen hatte das nur Paulas mit einem gewissen Gewicht so klingen wie ich mir das vorstelle. Ja und dann sind sie halt schwer und wiegen 4,5 Kilo und mehr!
Immer wenn ich diese exakt 4,5 Kilo schwere alte Fenix LP spiele weiß ich wo der Hammer hängt. Diese hat exakt den Ton von Moore & Green. Und wenn es mich gelüstet, nehme ich den Koffer aus dem Schrank, spiele ich sie ne Stunde und dann ist wieder gut für ne Zeit. Mit einer hohlen Semi kann ich einfach mehr anfangen. Es passt mehr zu dem was ich gerne spiele. Die Gibson Mensur allerdings mag ich sehr.

Das Foto da unten ist schon ein paar Jahre her. Diese alte Fenix hat definitiv Eier!

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Und sowas lässt mein Herz schneller schlagen. Einfach nur wunderschön!

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STOMPIN' HEAT …we are ready to rock :mosh:

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