Ich denke, wir alle kennen entsprechende Beispiele; die THEORIE dahinter ist jedoch, zumindest für mich, hochgradig interessant, hier sehr anschaulich dargelegt, verlangt geradezu danach, in die Praxis übertragen zu werden und könnte für diejenigen von uns, die komponieren und Songs schreiben, eine echte Bereicherung darstellen.
Mein Lieblings-Kommentar zum Video ist ein Leo Reed-Zitat:
Lou Reed hat geschrieben:One chord is fine. Two chords are pushing it. Three chords and you're into jazz.
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."
Beitragvon Molle » Freitag 19. Februar 2021, 13:51
achtung ... folk ...
ich werde ja von meinem stammhalter mit cajun-musik geflutet; das dazugehörige akkordeon kann auch nur I/V und das nur in einer tonart. gleichwohl hat diese musik auch was für sich. mancher blues hört sich traniger an.
ich bin dann im netz auf was ähnliches gestoßen. ich muss sagen, für mich hat es irgendwie schmiss. das I/V-muster wird hier durch mehrere tonarten moduliert und ja, einmal ist auch ein IV dabei (also jazz ). jedenfalls beherrschen diese alpinkatzen ihre instrumente.
man kennt dieses modulieren ja auch aus der blasmusik: das sog. trio, der mittlere teil eines marsches oder einer polka, ist eine quart höher. ein einfaches, aber wirksames mittel.
Wer sich jemals an einem Zappa Song versucht hat, kann die Krätze kriegen. Wollte neulich einen bestimmten Song von ihm covern und
schau bei Ultimate Guitar nach und zähle gut 30 Akkorde der übelsten Art Ich hab den Song dann vertagt auf never!