Moin allerseits!
Roland, ich habe nochmal drüber nachgedacht.
Du hast Dir über viele Jahre DEINE Art des Spielens angewöhnt (und ja, Du kannst Spielen/Musizieren

).
Nun kaufst Du Dir also ein Buch und langweilst Dich damit (2 Wochen?) rum. Vermutlich wirst Du feststellen, dass der Autor von Dir erwartet, mindestens die Hälfte Deiner langjährig eingebrannten Gewohnheiten über Bord zu werfen...bei Null wieder anzufangen. Sorry, dass ist für mich Bullshit, zumindest nach meinen eigenen Erfahrungen!
Ein vernünftiger Unterricht sollte auf dem aufbauen, was Du bereits machst, höchstens mal korrigierend eingreifen, um es Dir zu erleichtern.
Ausserdem solltest Du eine Zielrichtung festsetzen. Ich glaube nicht, dass Du komplette Studiengänge in Populärmusik, freie Jazzimprovisation, Klassik, indische Musikkultur etc. umfassend anstrebst!
Da halte ich es mit Dieter: Nimm Dir das vor, was Du gerne können möchtest. Stück für Stück. Entweder song-, oder besser stilbezogen. Hierfür kannst Du Bücher kaufen, besser und angenehmer finde ich allerdings, Onkel Youtube zu Rate zu ziehen. Man lernt hier m.E. sehr schnell, Taugliches von Mist zu unterscheiden. Hat man erst mal "seine" Lieblingsworkshopper gefunden, abonniert man sie.
Noch besser wäre vermutlich, richtigen Unterricht zu nehmen. Aber das hast Du ja, soweit ich weiß, schonmal probiert. Und es kostet eben Geld. Ausserdem ist der Lehrer auch nicht jederzeit verfügbar, so wie bei Youtube. Bei letzterem wiederum, gibt es keine angepasste Individualität. Die musst Du dann selbst entwickeln.
Ach ja....so richtig "FALSCH" gibt es beim Gitarrespielen für mich nicht....höchstens "anders"!
Wichtig ist, dass man Spaß hat! Tretmühlen hast Du ja nun schließlich genug gehabt und brauchst sie "in Rente" nicht zwingend weiterhin!
Meine fuffzich Pfennich!